Aus der bisherigen Erfahrung mit dem Coronavirus konnte genauer definiert werden, welche Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf darstellen.

Gemäss dem Bund sind dies:

  1. Bluthochdruck mit dadurch entstandenen Schäden an Organen oder ein schlecht einstellbarer Bluthochdruck
  2. Verschiedenste Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit schwerer Herzinsuffizienz, mit gleichzeitig anderen Risikofaktoren (wie Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck, usw), früherem Schlaganfall oder chronischer Nierenschädigung; frischem Herzinfarkt oder Angina pectoris, schwerere Erkrankungen der Herzklappen, Herzrhythmusstörungen mit weiteren Symptomen, Vorhofflimmern, angeborene Herzfehler mit Symptomen
  3. Chronische Lungenerkrankungen wie zB schweres Asthma, COPD, Schlafapnoe mit weiteren Risikofaktoren und andere
  4. Schlecht eingestellter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) insbesondere mit Folgeschäden an Organen
  5. Erkrankungen/Behandlungen, die das Immunsystem schwächen
  6. Krebs unter medizinischer Behandlung
  7. Schweres Übergewicht (Adipositas ab BMI 40)

Ab dem 22.6.2020 werden im Rahmen der weiteren Lockerungen die Home-Office-Empfehlungen aufgehoben, ebenso die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen. Auch diese können wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen. Es gilt das Arbeitsgesetz.

Wenden Sie sich bitte direkt an uns, damit wir Sie diesbezüglich beraten können.