Seit April 2021 wird eine grosse Zahl von Personen in allen Kantonen nach den Empfehlungen des BAG und der schweizerischen Impfkommission EKIF gemäss Prioritäteneinteilung geimpft.

Ab Mitte Juni 2021 werden wir in unserer Praxis bis auf weiteres keine COVID-Impfungen mehr durchführen können.

Bis zum 30.7.2021 findet im Impfzentrum Winterthur eine Walk-In-Erstimpfung statt. Sie können sich ohne Anmeldung dort impfen lassen. Mehr dazu finden Sie hier.

Seit Juli 2021 können sich auch Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen. Mehr Informationen dazu hier.

Als Patient*In unserer Hausarztpraxis empfehlen wir Ihnen, sich so frühzeitig wie möglich für eine Impfung anzumelden. Im Kanton Zürich müssen sich neu sämtliche Personen, die eine Impfung möchten, elektronisch über das kantonale Impf-Tool VacMe online registrieren (direkter Link zu VacMe). Dies ist in jedem Fall erforderlich, egal wo Sie die Impfung durchführen lassen möchten. 

Wir empfehlen Ihnen, aufgrund der Impfstoff- und Terminverfügbarkeit, sich primär via VacMe in einem kantonalen Impfzentrum anzumelden. Seit Juni 2021 führen wir keine Impfwarteliste mehr, weil wir bis auf weiteres keine Impfstofflieferungen mehr erhalten. Der Kanton Zürich will aus organisatorischen Gründen hauptsächlich an den kantonalen Impfzentren impfen, weshalb Praxen wie unsere nicht mehr mit Impfstoff beliefert werden. Es besteht aber die Möglichkeit, sich statt in den Impfzentren in Apotheken impfen zu lassen.

Auffrischimpfungen werden voraussichtlich 12 Monate nach der 2. Impfung nötig sein. Wir gehen davon aus, dass wir dafür erneut Impfstoff erhalten werden.

Ziel der Impfung

Das Ziel der Impfung gegen Covid-19 ist die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und die Todesfälle zu vermindern, die Gesundheitsversorgung sicher zu stellen und die Überlastung des Gesundheitspersonals zu verhindern. 
Als weiteres Ziel sollen die negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie reduziert werden. 

Längerfristig wird eine Herdenimmunität angestrebt, was bei einer Durchimpfung von 80% der Bevölkerung der Fall ist.

Reihenfolge der Impfpriorität

Gemäss BAG ist die Impfung zuerst in folgender Reihenfolge für diese Zielgruppen vorgesehen:

  1. Besonders gefährdete Personen
  2. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  4. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (mit altersdurchmischten Bewohnern).
  5. Personen welche nicht zu 1.-4. gehören und eine Impfung wünschen

Es werden 2 Impfdosen mit mindestens 4 Wochen Abstand dazwischen benötigt. Frühestens 1-2 Wochen nach der 2. Dosis kann von einem Impfschutz ausgegangen werden.

Bei schon stattgefunder Sars-Cov-2-Infektion reicht eine einmalige Impfdosis. Dieses Vorgehen gilt ebenso, wenn Antikörper gegen Sars-Cov-2 (IgG) im Blut nachweisbar sind.

Kinder bis 12 Jahre werden momentan nicht geimpft. Ebenso Patienten mit sehr schweren allergischen Reaktionen in der Vergangenheit (fragen Sie dazu bei uns nach). Bei Schwangeren darf eine Impfung innerhalb der ersten 12 Wochen (1. Trimenons) nicht durchgeführt werden, später ist es unter sorgfältiger Überprüfung der Indikation möglich.

Vorgehen im Kanton Zürich, Schaffhausen und Thurgau (neuer Stand Juni 2021)

  • Im Kanton Zürich wird vorwiegend in den kantonalen Impfzentren sowie teils in Apotheken und in wenigen Arztpraxen geimpft.
  • Im Kanton Schaffhausen wird hauptsächlich im Impfzentrum Charlottenfels geimpft sowie in einigen Apotheken. Hier finden Sie den Link über den Sie sich zur Impfung anmelden können und auch weitere Informationen zur Impfstrategie im Kanton Schaffhausen finden.
  • Im Kanton Thurgau wird in hauptsächlich in den kantonalen Impfzentren (Impfstrategie Kanton Thurgau) sowie in einigen Apotheken geimpft. Unter diesem Link finden Sie die Informationen, wie Sie sich im Kanton Thurgau für einen Impftermin anmelden können.

Kostenübernahme

Die Kosten für eine Impfung gegen Covid-19 werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung oder vom Bund übernommen. Sie ist somit gratis für die Bevölkerung.

Impfnebenwirkungen

Die mRNA-Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden 1-2 Tagen Nebenwirkungen aufgetreten.

• Schmerzen an der Impfstelle.
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.

Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen können sie jedoch auch ausgeprägt sein. Nach 1 bis 3 Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

Impfmythen

Es kursieren verschiedene Informationen über die Impfungen, welche die Bevölkerung verständlicherweise verunsichern. Viele dieser Informationen konnten wissenschaftlich widerlegt werden. Hier finden Sie in kurzen Videos Informationen zu den häufigsten Fragen.

Falls Sie verunsichert sind und Fragen zur Impfung haben, dürfen Sie sich gerne für ein Beratungsgespräch bei uns melden.

Weitere Verhaltensregeln

Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen wird. Deshalb gilt nach wie vor: die Hygiene- und Verhaltensregeln einhalten, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen.

Informative Videos zur Covid-Impfung

Wie funktioniert eine Impfung allgemein?

Wie funktioniert ein mRNA-Impfstoff?

Impfstoff gegen Covid-19